Aktueller Newsletter
Foto: Benjamin Gutzler
Newsletter 2025
Von Brigitte Thies-Böttcher
Liebe Freundinnen, Freunde und Interessierte des Grauen Klosters Mitte,
auch in diesem Jahr erhalten Sie wieder einen Newsletter, der Sie über die Entwicklungen des Grauen Klosters Mitte auf dem Laufenden halten soll.
Im Jahr 2025 gibt es – im Vergleich zum Jahr 2024, dem Jubiläumsjahr– nicht so viel zu berichten. Dennoch ist festzuhalten, dass sich in der öffentlichen Meinung zum Schulstandort auf dem historischen Gelände an der Klosterstraße in Berlin-Mitte Veränderungen zum Positiven zeigen, gestützt durch Äußerungen von Politikern auf Bezirks- und Landes-Ebene und von Verantwortlichen beteiligter Institutionen. Auch wenn die Senatsverwaltung für Bildung – offenbar bedingt durch den derzeitigen Planungs- und Abstimmungsstand – noch Zurückhaltung übt, erscheint der massive Schulplatzbedarf des Landes Berlin, besonders im Bezirk Mitte und den angrenzenden Bezirken, sowie der Wille, den Bebauungsplan an diesem Ort mit dem Schulbau umzusetzen, unbestritten. Hinweise darauf, das Schulprojekt in die Schulbau-Offensive des Senats aufzunehmen, geben Anlass zur Hoffnung. Besonders erwähnenswert ist das Gespräch mit dem Schulstadtrat von Berlin-Mitte, Benjamin Fritz, der keinen Zweifel daran lässt, dass von Seiten des Bezirks am betreffenden Standort ein Schulbau als Gymnasium gewollt ist. Der Förderverein favorisiert weiterhin ein Landes-Gymnasium und wird darauf bei den entsprechenden Stellen hinwirken.
Vermutlich haben Sie im vergangenen Jahr in der Presse die Kontroversen zum Vergleich zwischen dem Senat und der „Stiftung Berlinisches Gymnasium zum Grauen Kloster“ zur Grundstücksfrage wahrgenommen. Nach jahrzehntelangem Rechtsstreit über Rückübertragungs-Ansprüche und gerichtliche Zuständigkeiten ist nun ein rein pragmatisch eigentumsrechtlicher Vergleich geschlossen worden. Stiftung und Förderverein gehen davon aus, dass der geltende Bebauungsplan, der eine Schulnutzung am historischen Ort vorsieht, weiterhin die Grundlage für die Entwicklung des Areals durch den Senat ist. Der Vergleich macht nun die Wiedererrichtung der Schule am alten Standort noch wahrscheinlicher. Daraus ergeben sich jetzt mögliche neue Aufgabenfelder für den Verein. Die Mitgliederversammlung und der Vorstand wollen sich im kommenden Jahr diesen Überlegungen widmen.
Zu berichten ist schließlich, dass das Mitte Fest, das am 12. und 13. September wiederum in der Parochialkirche von der Stiftung Mitte Berlin veranstaltet wurde, sehr förderlich für die Öffentlichkeitsarbeit unseres Fördervereins war. Belege hierfür sind die von der Vorsitzenden und der stellvertretenden Vorsitzenden, Brigitte Thies-Böttcher und Anita Mächler, geführten zahlreichen Gespräche mit Interessierten, die Entgegennahme von Spenden sowie die Gewinnung vier neuer Vereins-Mitglieder. Eine gute Platzierung unserer Roll-Ups mit Projekt-Ansichten der möglichen künftigen Schule am historischen Standort, gegen Spenden abgegebene Materialien wie die Info-Mappen und verteilte Flyer trugen dazu bei, weiter Aufmerksamkeit für das Anliegen des Vereins zu gewinnen.
Im Namen des Vorstands wünsche ich Ihnen eine besinnliche Adventszeit, ein friedliches und frohes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und gesegnetes Neues Jahr 2026 in immer schwieriger werdenden Zeiten.

