Die Baugeschichte
des Grauen Klosters in Berlin

 

Das Graue Kloster war vor seiner Zerstörung ein einzigartiges Baudenkmal von Berlin: in einer Ansammlung von unterschiedlichsten Gebäuden zeigte es fast alle wichtigen Bauepochen der Stadt neben- und übereinander: Mittelalter, Barock, Klassizismus und Historismus. Die Klosterkirche, eines der ältesten Gebäude der Stadt und ein herausragendes Monument der märkischen Backsteingotik, hatte überdies die verschiedensten denkmalpflegerischen Konzepte erfahren: vom Beginn der Denkmalpflege unter Karl Friedrich Schinkel über einen „restaurierenden“ Weiterbau im beginnenden Historismus bis zur Idee einer „stilreinen“ Rekonstruktion zur Zeit der Moderne. Das Graue Kloster steht somit pars pro toto für die gesamte Baugeschichte und Denkmalpflege von Berlin von ihren Anfängen bis ins 20. Jahrhundert. Trotz seiner Bedeutung ist nur die Klosterkirche immer wieder Gegenstand von Aufsätzen und Bauforschungen gewesen. Von der gesamten Klosteranlage jedoch gibt es bis heute keine wissenschaftliche Darstellung ihrer Baugeschichte.

 

Alexander Pellnitz

 

Eine ausführliche Darstellung der Baugeschichte des Grauen Klosters von Alexander Pellnitz finden Sie in:
BAUSTEINE - Informationen für Freunde und Förderer

Berlin 2004, S. 16ff.

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